Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum (Herzlichen Glückwunsch!) hat der BS Paderborn die 52. Deutsche Meisterschaft im Schnellschach ausgerichtet.
Gespielt wurde im Heinz-Nixdorf-Museum und die neun Runden konnten an den zwei Tagen in klimatisierten Räumen gespielt werden.
Etwas schade für die Zuschauer, dass man nicht an den Brettern schauen konnte, da man die Bretter abgegrenzt hatte. Um unseren tollen Sport nahbarer zu machen, hätten wir uns das anders gewünscht.
Die ersten Bretter wurden auf einer Leinwand übertragen, bei den anderen konnte man zum Beispiel über den Livestream von Schachdeutschland-TV zuschauen.
Als NRW-Meister durfte Pascal Brunke von der SG Bünde bei der Deutschen Meisterschaft mitspielen und von 32 Teilnehmern war er auf Platz 26 gesetzt.
Mit zwei Punkten aus drei Partien startete Pascal sehr gut, allerdings war er mit seinen Partien nicht wirklich zufrieden. Zum Abschluss vom ersten Tag gab es noch zwei Niederlagen, sodass er mit zwei aus fünf in den zweiten Tag ging.
Dort lief es dann deutlich besser.
Gegen drei Gegner mit FM-Titel holte Pascal starke 2,5 Punkte.
Mit Schwarz erspielte er sich in der letzten Runde noch ein Remis.
Platz zehn mit fünf aus neun, eine Top-10-Platzierung bei einer Deutschen Meisterschaft, ein tolles Ergebnis. Herzlichen Glückwunsch!
Und sogar punktgleich mit Platz sechs und mit einem Sieg in der letzten Runde wäre es sogar Platz fünf gewesen.
Unter dem Strich ein guter ersten und ein starker zweiter Tag = eine tolle Platzierung.
Deutscher Meister wurde in einem dramtischen Finale der deutsche Nationalspieler Alexander Donchenko. Nachdem er mit drei Remis gestartet ist, holte er Sieg um Sieg und in der letzten Runde musste er für den Turniersieg das Damenendspiel gewinnen. Sein Gegner spielte umsichtig, lebte lange vom Inkremet und der Computer zeigte 0,00 an. Doch es war nicht einfach zu spielen und seinem Gegner unterlief ein schwerer Fehler und Alexander konnte die Dame und die Partie gewinnen.
Herzlichen Glückwunsch zum Deutschen Meister 2026!
Bei den Damen gewann Olga Babiy, die sich mit einem Kurzremis in der letzten Runde den Titel sicherte. Herzlichen Glückwunsch!
